Winfried Mack und Roderich Kiesewetter: „Politischer Druck ist angekommen“

„Polizeireform bringt Nachteile für den ländlichen Raum“


„Die Region hat geschlossen Druck auf die Landesregierung ausgeübt – mit Erfolg! Aalen soll Sitz eines Polizeipräsidiums werden.“ Mit diesen Worten kommentierten der Landtagsabgeordnete Winfried Mack sowie der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter in einer gemeinsamen Erklärung die Standort-Entscheidung von Innenminister Gall.

„Es war richtig und wichtig, dass sich alle CDU-Abgeordneten des Ostalbkreises, der Landrat, die Bürgermeister und der Kreistag geschlossen gegen die Zugehörigkeit des Ostalbkreises zu einem Polizeipräsidium Ulm oder Waiblingen gestemmt haben“, erklärten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack.

Verlierer der Polizeireform sei der Ländliche Raum, so die beiden Abgeordneten. So würde die Kriminalpolizei stark zentralisiert. Die Kriminalpolizeidirektion solle in Waiblingen angesiedelt werden. Die Kriminalaußenstellen in Ellwangen und Schwäbisch Gmünd wolle die Landesregierung schließen. Darunter leide die Ortskenntnis der Kriminalbeamten. Durch die starke Vergrößerung der Polizeibezirke würden den Beamten zukünftig weite Wege aufgebürdet und es bleibe viel Zeit auf der Strecke. 
 

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